Adresse
Via Alessandro Gambalunga 4-36, Rimini
Anfahrt
Via Alessandro Gambalunga 4-36, Rimini
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Der Palazzo Gambalunga ist einer der prächtigsten Paläste Riminis, an der Ecke von Via Gambalunga und Via Tempio Malatestiano: ein Bau aus dem frühen 17. Jahrhundert mit klassischen, maßvollen Formen, den sein Besitzer zusammen mit seinen Büchern der Stadt vermachte. Bis heute ist hier die öffentliche Bibliothek untergebracht.
Von der Straße aus fällt das große Portal aus istrischem Stein auf, unter zwei Fensterreihen und einem Zwischengeschoss. Hinter dem Tor öffnet sich der Innenhof, auf drei Seiten von Arkaden umgeben, in der Mitte ein Brunnen aus dem 18. Jahrhundert aus istrischem Stein, der 1928 hier aufgestellt wurde.
In der Eingangshalle und unter den Arkaden sind die Gedenktafeln eingemauert, die die Stadt ihren berühmten Bürgern gewidmet hat. Vom Hof führt eine große Treppe hinauf ins Hauptgeschoss, wo die historischen Säle der Bibliothek mit ihren originalen Bücherregalen erhalten sind.
Der Palast zeigt gut, wie ein herrschaftlicher Haushalt funktionierte. Im Erdgeschoss lagen Ställe, Werkstätten, Remisen und Lager; im obersten Stock die Kornspeicher, die Unterkünfte der Diener und des Verwalters und sogar eine kleine Buchbinderwerkstatt. Das Hauptgeschoss war die Wohnung der Herrschaft.
Der Bauherr war ein Aufsteiger. Alessandro Gambalunga war der Enkel eines lombardischen Baumeisters und der Sohn eines Eisenhändlers, der durch Handel und die Mitgift von vier Ehefrauen reich geworden war. Er studierte Recht in Bologna und verlieh sich einen Adelstitel, der heute als zweifelhaft gilt.
1610 legte er den Grundstein und gab in vier Jahren siebzigtausend Scudi aus. In den Sälen hielt er eine Akademie ab, umgeben von Literaten und Gelehrten, deren Mäzen er war, und im Erdgeschoss stellte er die Bücher auf, die er auf dem Markt in Venedig kaufte und auf dem Seeweg nach Rimini bringen ließ.
Da er kinderlos war, bestimmte er im Testament, dass die Bibliothek allen Bürgern offenstehen sollte, und setzte ihr eine Rente aus, um Bücher zu kaufen und einen Bibliothekar zu bezahlen. Bei seinem Tod 1619 erbte die Stadt so den Palast und die Bibliothek, die noch im selben Jahr öffentlich wurde.
Von der Straße aus fällt das große Portal aus istrischem Stein auf, unter zwei Fensterreihen und einem Zwischengeschoss. Hinter dem Tor öffnet sich der Innenhof, auf drei Seiten von Arkaden umgeben, in der Mitte ein Brunnen aus dem 18. Jahrhundert aus istrischem Stein, der 1928 hier aufgestellt wurde.
In der Eingangshalle und unter den Arkaden sind die Gedenktafeln eingemauert, die die Stadt ihren berühmten Bürgern gewidmet hat. Vom Hof führt eine große Treppe hinauf ins Hauptgeschoss, wo die historischen Säle der Bibliothek mit ihren originalen Bücherregalen erhalten sind.
Der Palast zeigt gut, wie ein herrschaftlicher Haushalt funktionierte. Im Erdgeschoss lagen Ställe, Werkstätten, Remisen und Lager; im obersten Stock die Kornspeicher, die Unterkünfte der Diener und des Verwalters und sogar eine kleine Buchbinderwerkstatt. Das Hauptgeschoss war die Wohnung der Herrschaft.
Der Bauherr war ein Aufsteiger. Alessandro Gambalunga war der Enkel eines lombardischen Baumeisters und der Sohn eines Eisenhändlers, der durch Handel und die Mitgift von vier Ehefrauen reich geworden war. Er studierte Recht in Bologna und verlieh sich einen Adelstitel, der heute als zweifelhaft gilt.
1610 legte er den Grundstein und gab in vier Jahren siebzigtausend Scudi aus. In den Sälen hielt er eine Akademie ab, umgeben von Literaten und Gelehrten, deren Mäzen er war, und im Erdgeschoss stellte er die Bücher auf, die er auf dem Markt in Venedig kaufte und auf dem Seeweg nach Rimini bringen ließ.
Da er kinderlos war, bestimmte er im Testament, dass die Bibliothek allen Bürgern offenstehen sollte, und setzte ihr eine Rente aus, um Bücher zu kaufen und einen Bibliothekar zu bezahlen. Bei seinem Tod 1619 erbte die Stadt so den Palast und die Bibliothek, die noch im selben Jahr öffentlich wurde.
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